Girls Day - Partnerschule

Am Faschingsdienstag fand in der NMS Pettenbach das Dodgeball-Turnier statt. 

Zuerst einmal die Spielregeln:

 Ein Spiel erstreckt sich jeweils über vier Minuten. Dabei sind zehn Spieler im Feld vertreten. Sieben davon müssen sich gegenseitig abschießen. Die anderen drei bringen als Ballholer  die verloren gegangenen Bälle zurück ins Spielfeld. Dabei ist es erlaubt, auch als Ballholer die Bälle rund um das gegnerischen Feldes zu stibitzen.

Sollte der Ball gefangen werden, so muss der Spieler, der ihn geschossen hat, das Spielfeld verlassen. Dafür darf beim Gegner ein ausgeschiedener Spieler wieder das Feld betreten.

 

Nun zur Meisterschaft:

Begonnen hat alles mit der Bewertung der Kostüme der jeweiligen Mannschaften.  Von Arbeitslosen über Waldgeister oder sogar Gruftis, alle waren sie vertreten. Die Erst- und Zweitklässler hatten jeweils die Ehre, die Dritt-, und Viertklässler zu bewerten. Danach auch umgekehrt. Die vergebenen Punkte zählten natürlich auch zu den im Spiel gewonnenen Punkten.

Nach der Auswertung der Kostüme wurden die Mannschaften getrennt. Die Mannschaften der Erst- und Zweitklässler spielten im kleinen Turnsaal, die Dritt- und Viertklässler im Großen. Alle Mannschaften im kleinen Turnsaal spielten zweimal gegeneinander, dasselbe galt auch für die Mannschaften im großen Turnsaal.

Es herrschte großer Trubel in den beiden Turnsälen. Jede Mannschaft wurde mit lautem Getöse angefeuert. Man merkte gleich, jede Mannschaft wollte um jeden Preis Schulmeister werden. Die Bälle flogen nur so von Seite zu Seite, und die Ballholer wussten schon gar nicht mehr, welchen Ball sie nun ergattern sollten. Auch die Lehrer hatten es schwer, das Spiel zu überwachen, um Schummeln zu vermeiden.

Schließlich fanden die Spiele ein Ende, und die besten der beiden Altersklassen mussten nun gegeneinander antreten. Schulstufenmeister 2a lieferte sich eine Konfrontation mit der anderen Gewinnermannschaft, der 4d. Während sich manche vor Aufregung die Hände vors Gesicht hielten, andere wiederum sich lieber abschminkten oder auch gespannt dem Spiel folgten, tobte auf dem Spielfeld die Schlacht. Erneut schossen die Bälle von Seite zu Seite, bis letztendlich der Schlusspfiff ertönte. Nach dem Zählen der Übriggebliebenen folgte die Auswertung.

Nun war es klar: Der eindeutige Schulmeister war die 4d. Mit ihrer Verkleidung als Verwundete, mit blutigen Köpfen und bandagierten Füßen, hatten sie die Dodgeball-Meisterschaft gewonnen. Jubel und Beifall brachen aus, als die Sieger gemeinsam ihren Schulpokal in die Höhe hielten.

Doch auch die anderen Mannschaften hatten großen Spaß. Denn es geht ja nicht immer nur um den Sieg, die meisten hatten auch schon mit dem Kostümieren viel Freude.

Beim Verlassen des Turnsaals bemerkte man schon, wie sich manche bereits Gedanken über das  Spiel im nächsten Schuljahr machten…….

Philip Rainer 4b